Wanderungen mit Birnbaum als Ausgangsort

Gemeinde Lesachtal

Kornater Mühlenweg

Blick von Nostra gegen Kornat Von Nostra her hat man einen wunderbaren Anblick auf den Kornat.

Gehzeit hin und zurück ca. 1 1/2 Stunden

Ausgangsort Birnbaum in Richtung Kornat, vorbei an der Pfarrkirche (erbaut 1536) durch
den Weiler Kornat bis zur Trafostation. Hier zweigen wir links ab und wandern den
Hohlweg hoch bis zum Flachstück. Wir halten uns wieder links. Bei dieser Abzweigung
haben Sie eine wunderschöne Fernsicht (Wolayertal, Plenge, Runseck und ins Gailtal).
Nun führt der Weg abwärts zum Mühlengraben. Rechter Hand sind noch verfallene
Mühlen zu sehen. Die restlichen in Betrieb gewesenen Mühlen wurden durch
Hochwasser vernichtet. Weiter geht es über den Bach durch den Wald etwas abwärts
und später wieder flach zum "Duregger". (Kontrollstempel am Wirtschaftsgebäude
Duregger, Haus Nr. 3). Auf der Straße nach ca. 300 m vor dem Eggerhof, zweigen wir
links ab und gehen über die alte Bundesstraße (Schotterweg) beim Bildstock zur
Schmiede und kommen wieder nach Birnbaum. Normales Schuhwerk.
Kontrollstempel am Wirtschaftsgebäude Duregger.






Rundweg Wodmaier - Nostra - Birnbaum

Gehzeit hin und zurück ca. 3 Stunden

Birnbaum Richtung Süden über den alten Ortschaftsweg Richtung Wodmaier zur Gail,
weiter über den ansteigenden schmalen Weg zur Ortschaft Wodmaier zum Alpenhof
"Wolayersee" (Kontrollstempel). Vom Gasthaus führt der Weg rechts in Richtung Esten
bis in den Wolayergraben. Wir überqueren den Bach (alte Mühle) und kommen über
den leicht ansteigenden Weg nach Nostra (Sonnhof - St. Antoniuskirchlein). Von Nostra
geht es über die Gemeindestraße hinunter zur Gail, über die Brücke und in der ersten
Linkskurve führt ein Steig (Abkürzung) nach Birnbaum. Gutes Schuhwerk erforderlich.
Kontrollstempel Alpenhof "Wolayersee" in Wodmaier.

Raut Alm (nicht bewirtschaftet)

Blick vom Raut ins Wolayertal Der herrliche Blick ins Wolayertal entschädigt für die vergossenen Schweisstropfen auf der Wanderung zur Raut Alm.

Gehzeit hin und zurück ca. 4 Stunden

Birnbaum - Kornat - nach dem Ort Kornat ca. 250 m ist links ein Bildstock.
Hier zweigen wir recht ab und bleiben auf dem Forstweg. Der Weg führt bis zum
Fahrverbotsschild, von dort abwärts zum Podlanigbach. Wir zweigen rechts ab,
über den Steg auf das nordseitige Bachbett. Durch den Wald führt der Weg
etwas steil nach oben. Wir treffen auf dem Almweg und halten uns links,
an der Kapelle vorbei kommen wir zur Rautalm (Kontrollstempel). Gute Rastmöglichkeit
und Wasser vorhanden. Wir wandern auf dem Almweg Richtung Westen weiter
zur Mukulin Alm. Von dort geht es dann die Forststraße hinunter zum Bach
und wieder zurück nach Birnbaum. (Gutes Schuhwerk notwendig!).
Kontrollstempel Almhaus Raut-Alm.






Auf den Grifitzbühel

Grifitz Auf bequemer Forststrasse zu erreichen.

Grifitzbühel
Gehzeit hin und zurück ca. 6 1/2 Stunden

Man geht von Birnbaum nach Kornat und bleibt auf der Straße bis zum letzten
Bauern - Stramitzer. Von dort den ansteigenden Fußweg in Richtung Norden zum
letzten Haus (Aussichtspunkt!). Nach dem Gatter bei der Abzweigung halten
wir uns rechts im Hohlweg und wandern weiter, bis wir auf ein flaches Almwiesenstück
kommen (Promigl). Nach dem Steilstück halten wir uns wieder rechts. Über de
ständig ansteigenden Almweg gelangt man zu den Bergwiesen mit Heuhütten
auf die erste Anhöhe. Hier hat man einen herrlichen Rundblick (im Süden das
Biegengebirge, Plenge, Seekopf, im Norden die Musen, Schatzbühel, Hochstadel
sowie in der Ferne die Hohen Tauern mit Sonnblick, im Osten Reißkofel, Dobratsch
und die Karnischen Alpen und im Osten der Grifitzbühel). Weiter über den steil
ansteigenden Weg (ca. 150 m) kommt man zur "Hannes-Hütte".
Vor der Hannes-Hütte nach rechts ansteigend in ca. 30 m kommt man zu einer Heuhütte,
bei der sich auch der Kontrollstempel befindet. Der Abstieg beginnt direkt bei
dieser Heuhütte nach links Richtung Mattlinger Alm, auf dem neuen Forstweg ca. 8 km)
nach Mattling. Beim "Duregger" auf der Straße ca. 300 m zweigen wir vor dem Eggerhof
links ab und gehen über die alte Bundesstraße zum Schmied nach Birnbaum.
Als zweite Möglichkeit bietet sich der Weg rechts ansteigend zur Motalpe-Feldwiesen
an und Sie können dann entweder über Oberrraster Alm nach Liesing wandern oder den
Lumkofel besteigen.
Kontrollstempel befindet sich an der Heuhütte oberhalb der "Hannes-Hütte".






Birnbaum - Wolayersee

Gehzeit hin und zurück ca. 7 1/2 Stunden

Ausgangsort Birnbaum über Nostra oder Wodmaier ins Wolayertal vorbei an der
Hubertuskapelle. Wir erreichen dann die Untere Wolayeralm. Hier beginnt der Weg
anzusteigen und nach einigen Serpentinen stehen wir vor dem Sprudelbach
(schöner Wasserfall). Vor dort geht es dann weiter durch eine Senke, wo wir bereits das
Denkmal für die Gefallenen des 1. Weltkrieges beim Wolayersee erblicken.
Nach einer Wanderung von ca. 1/2 Stunde erreichen wir das Ziel - die Hütte
am Wolayersee. Ein Rundgang um den See oder einen Abstecher zur italienischen
Hütte können diese Wanderung bereichern.
Als Kontrollstempel gilt der Hüttenstempel der Wolayerseehütte.






Mukulin - Mussen - Schatzbühel - Strenge

Blick von der Mussen Ein herrlicher Rundblick über das ganze Lesachtal und die Lienzner Dolomiten belohnen den wackeren Wanderer.

Gehzeit hin und zurück ca. 7 1/2 Stunden

Birnbaum - Kornat. Vom Bildstock zweigen wir rechts ab bis hinein zum Podlanigbach.
Von dort wandern wird den Bach entlang über die erste Brücke und zweigen vor der
zweiten Brücke rechts ab in Richtung Mukulin-Alm. Weiter geht es nun über den
Forstweg und markierten Steig zur Musen. Hier haben wir eine reichhaltige Alpenflora.
Wunderschöner Aussichtsberg mit herrlichem Rundblick (Kontrollstempel). Wir wandern
weiter nach Osten und kommen auf den neuen Almweg, der uns bis Podlanig führt.
Auf der Bundesstraße B 111 kommen wir zurück nach Birnbaum. Es wird empfohlen,
Jause mitzunehmen. (Gutes Schuhwerk Voraussetzung!)
Kontrollstempel am Mussengipfel.






Stallon - Kreuzleiten

Stallon und Wolayertal Die Nostra Alm und der Stallon von der Mussen aus gesehen.

Gehzeit hin und zurück ca. 9 Stunden

Ausgangspunkt Nostra in Richtung Wolayersee. Nach dem Ort nach rechts zu den
zwei obersten Gehöften, weiter den Weg entlang zum Wasserbassin. Ober diesem
halten wir uns rechts, dem steil ansteigenden Weg entlang. Der Weg führt durch den
Wald und über Wiesen zur Nostra Alm. Wir wandern weiter Richtung Süden auf das
Runseck, (Stellung aus dem 1. Weltkrieg, Aussichtsberg) Stallon (Kontrollstempel),
Säbelspitze, (Wasser, Murmeltiere), Kreuzleiten und kommen hier auf den
Höhenweg Nr. 403, und steigen über die Obere zur Unteren Wolayeralm ab.
Auf dem Rückweg kommen wir bei der Hubertuskriche vorbei. Diese Kapelle wurde
unter der Leitung der Pionierkompanie der K. u. K. Freiwilligen Schützen im
Jahre 1916 erbaut. Wir bleiben am Weg bis wir nach Nostra kommen.
Gutes Schuhwerk und Verpflegung nicht vergessen. Der Abstieg von der Kreuzleiten
kann auch nach Niedergail erfolgen.
Kontrollstempel am Stallonkofel.






Plenge 2.373 m

Die Plenge, Birnbaums Hausberg Ein herrlicher Anblick nach erfolgtem Abstieg.

Gehzeit hin und zurück ca. 10. Stunden

Voraussetzung: gutes Schuhwerk, Regenbekleidung, Mitnahme von Trinkwasser.
Für die Besteigung der Plenge ist absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
notwendig. Schwierigkeitsgrad 1+, nur für gut trainierte Bergsteiger empfohlen.
Ausgangspunkt wählen wir die Ortschaft Wodmaier. Nach Wodmaier gelangen
Sie mit dem Auto von Podlanig nach Wodmaier. Vom Ausgangspunkt
(Alpenhof Wolayersee) in Wodmaier wandern wir den Fahrweg in Richtung Süd-Westen
und gelangen dann nach ca. 500m zu einer Weggabelung. Wir wandern am linken
Weg weiter und sehen auch gleich das Hinweisschild "zur Plenge" welches sich
auf einen Baum befindet. Von hier aus ist die Markierung zur Plenge mit rot bezeichnet.
Sie müssen ein geübter und mit den Bergen vertrauter, schwindelfreier Bergwanderer sein.
Gutes Schuhwerk sowie warme Bekleidung ist erforderlich. Das Mitnehmen von
Kindern unter 14 Jahren ist nicht zu empfehlen. Der Höhenunterschied beträgt
ca. 1370 m. Gehzeit von der Abzweigung Wodmaier ca. 5 Stunden.
Trinkwasser ist bei dieser Wanderung keines vorhanden. Die Besteigung wird nur
bei Schön- und Trockenwetter empfohlen. Verlassen Sie bitte bei dieser Tour unter
keinen Umständen den markierten Steig.
Der Kontrollstempel befindet sich beim Gipfelkreuz.






Wandertipps in der näheren Umgebung







Lakenalm - Soleck - Tuffbad - St. Lorenzen

Auf der Lakenalm

Gehzeit hin und zurück ca. 6 Stunden

Markierung rot bis zur Lakenalm, von dort weiter zum Riebenkofel, Soleck,
Tuffbad, St. Lorenzen. Ausrüstung: Leichte Bergschuhe, Regenschutz, Jause und
etwas zum Trinken. Ausgangspunkt St. Lorenzen nordwestlich der Kirche
(Wohnsiedlung) bzw. den Markierungen nach in Richtung Norden zum Waldrand,
dort nach links in weiten Serpentinen auf dem Forstweg bzw. Waldweg weiter.
Bei der Lichtung Höller-Hütte erster schöner Ausblick zu den Lienzer Dolomiten, erste Rast.
Gehzeit dorthin 45 bis 60 Minuten. Dort fängt die Lakenalm an. Nach 20 Minuten ist man
in der Höhe der Almhütte. Eine Rast bei der Hütte lohnt sich. Weiter geht es nach
Norden bis zum Scheinegraskreuz. Bei diesem Kreuz steht eine Bank zu einer
erholsamen Rast. Hier teilen sich die Wege. Rechts geht es weiter über den
Modersteig zum Milnitzensattel. Geradeaus geht es weiter bis zu einem Gatter,
wo die Hochwiesen beginnen. Dort fängt auch schon die schöne Alpenflora an.
Nach ca. einer Stunde erreicht man die Abzweigung Riebenkofel rechts,
geradeaus weiter zum Soleck. Interessant sind die Heuhütten, die wegen der
Lawinengefahr in den Bergen gebaut sind. Nach etwa 20 Minuten kommen wir zur
letzten Heuhütte. Auf dem Felsen oberhalb der Hütte blühen die ersten Edelweiß.
Ungefähr 200 m nach dieser Hütte teilt sich der Weg. Nach rechts hoch zum
Soleck und weiter Riebenkofel, nach links beginnt der Abstieg zum Tuffbad,
der sehr steil, aber ungefährlich ist. Der Steig führt durch den Wald. Im Talboden
des Wildsendertales angekommen, geht man noch ca. eine halbe Stunde bis
zum Tuffbad, wo man baden, essen und trinken kann. In einer Stunde ist man
wieder in St. Lorenzen, dem Ausgangspunkt dieser Wanderung.
Der Kontrollstempel befindet sich am Gipfel Soleck.






Bergwanderung auf den Monte Peralba

Monte Peralba (Hochweißstein) 2.694 m
Gehzeit hin und zurück ca. 5 Stunden

Ausgangspunkt Hochweissteinhaus: Voraussetzung: Die Besteigung des
Monte Peralbas wird nur für geübte Bergsteiger empfohlen. Schwierigkeitsgrad
1+, absolute Trittssicherheit und Schwindelfreiheit nötig. Gute Bergschuhe erforderlich.
Mitnahme von Trinkwasser empfohlen. Den Monte Peralba oder Hochweißstein
kann man schon am Zufahrtsweg zum Hochweißsteinhaus betrachten,
den Blicken der Wanderer entzieht er sich jedoch kurz vor der Hütte wieder.
Stehen Sie vor dem Hochweißsteinhaus, so sehen Sie von rechts nach links die
Torkarspitze, die Weißsteinspitze und das Hochalpl. Durch das zwischen den zwei
letzteren gelegenen Hochalpljoch führt der rot-weiß-rot bezeichnete Weg auf den Gipfel.
Wählen Sie bei der Hütte den leicht links wegführenden Weg. Vorsicht,
nicht den unteren Steig nehmen, er geht auf's Luggauer Thörl. Nun wandert man
über Almwiesen, immer wieder über kleine Bäche und Quellen, hinauf in Richtung
italienische Grenze. In kurzen Serpentinen steigt man einen steilen Grashang hinauf,
der jedem, der ihn in bezwungen hat, noch lange in Erinnerung bleiben wird.
Nützen Sie aber den Aufstieg auch zu einem Blick auf die herrliche, gerade an
dieser Stelle reichhaltigen Alpenflora. Und sicher hören Sie spätestens an dieser
Stelle die ersten Murmeltiere pfeifen. Mit etwas Glück sieht man sie auch. Wenn Sie
einen Blick ins Lesachtal werfen, sehen Sie St. Lorenzen und darüber die
Lienzer Dolomiten. Auf schmalem Weg geht es weiter und wo man das letzte Mal
zum Hochsteinhaus sehen kann, taucht der Monte Peralba in voller Größe auf.
Man könnte meinen, er sei erst auf das Hochalpl aufgesetzt. In wenigen Minuten
ist die Grenze erreicht. Leicht links geht der Weg weiter, bis man nach etwa
50 m nach rechts abzweigt. Links am Hand des Hochalpls steht eine verfallene Kaserne,
die aus der Mussollinizeit stammt und auch während der Südtirolkrise
(Ende der 60iger Jahre) besetzt war. Man möge sich vorstellen, dass es von
1965 bis 1970 nicht möglich war, diesen Berg zu besteigen. Nun sind noch einmal
kurze Serpentinen zu bezwingen, bevor man zum eigentlichen Einstieg kommt.
Über hohe Steinstufen steigt man höher, auch ein Stück über groben Schotter muss
man überwinden und man sollte es nicht versäumen, einen Blick auf die umliegenden
Berge wie auf den Monte Chiadenis mit seinen drei Löchern im Gipfel, welche als
Unterstände für die österreichischen Soldaten im 1. Weltkrieg dienten, zu werfen.
Auch am Weg trifft man immer wieder auf Rest des Krieges. Durch einen Kamin,
der die Schwierigkeit des Monte Peralbas ausmacht, weil er entweder mit Schnee und
Eis gefüllt oder mit einer schmierigen schwarzen Schichte bedeckt ist, steigen Sie
auf den Gipfelgrat, wo sich die ganze herrliche Bergwelt der Karnischen Dolomiten,
bis hin zu den Tauern vor Ihnen auftut. In wenigen Minuten sind Sie am Gipfel, doch
vorher fällt Ihnen bestimmt noch eine Stellung aus dem Krieg mit zwei Tafeln von
Gefallenen auf. Vielleicht verschwenden Sie einen Gedanken daran, dass
unsere Groß- und Urgroßväter für Österreich jahrelang Sommer und Winter hier kämpften.
Am Gipfel grüßt Sie die schöne weiße Marmormadonna, ein Kreuz und eine Glocke,
Auf dem Gipfel hängt heute eine Friedensglocke die laut hinausruft, das heute Österreicher und Italiener vereint am Gipfel sitzen.
Der Kontrollstempel befindet sich am Gipfel des Monte Peralbas in der Nähe der
Marmormadonna in einer Blechschachtel.

Bergtour zum Mittagskofel

Natur pur Im Lesachtal darf die Natur noch Natur sein...

Gehzeit hin und zurück ca. 7 Stunden, Voraussetzung: Gute Bergschuhe

Will man einen Tagesausflug unternehmen, so empfiehlt sich dafür als eine von vielen
Möglichkeiten eine Bergtour zum Mittagskofel. Der Weg beginnt vom Alpengasthof zur
Steineckenalm. Nun hat man die Steineckenalm mit ihrem herrlichen Trinkwasser, den
Rastbänken und dem schönen Ausblick auf die Sonnseite des Tales erreicht. Am Südwesteck der Almhütte auf der Steineckenalm führt ein breiter Weg in östlicher Richtung
bis zur Überquerung des Kosenbaches und gleich neben diesem Bach führt der rot-weiß
markierte, schmale Pfad den Hang hinauf, der sich etwa 5 m bis 150 m vom Bach entfernt
dahinschlängelt. Nach ca. 2 Stunden Gehzeit erreichen Sie die Bödenalm und finden dort
eine kleine Almhütte. Der Pfad ändert 200 m oberhalb der Bödenalm seine Richtung (statt
Süden nun Südwesten) und an der Stelle der Wegrichtungsänderung findet man eine Quelle.

Als nächste Alm erreichen Sie die Käserfeldalm, allerdings führt der Weg zum Mittagskofel,
etwa 200 m links der dort befindlichen Almhütte vorbei. Am Fuße des Mittagskofels ändert
sich wiederum die Richtung des Weges; er führt in Richtung Westen in der Fleckenalm.
Tief unten in einer breiten Mulde sieht man das Aluminiumdach der Fleckenalmhütte glitzern.
Der letzte Abschnitt des Mittagskofels wird von Westen her erklommen. Bei schönem Wetter
hört man am letzten Wegstück oft grelle Pfiffe von Murmeltieren und bei genauem Hinsehen
sieht man diese in ihre Höhlen flüchten. Gelegentlich kann man auch Gämsen sehen.
Nach drei- bis vierstündiger Wanderung erreichen Sie nun den Gipfel des Mittagskofels
mit dem Bergkreuz und mit einer gewissen Erhabenheit und einer phantastischen Fernsicht
(von der Villacher Alpe bis zu den Hohen Tauern und tief in den italienischen Raum hinein)
werden Sie für die auf sich genommenen Strapazen reich belohnt.

Bergwanderung zur Samalm

Bergwanderung St. Lorenzen - Xaveriberg -
Samalm - Wieseralm - Tuffbad

Gehzeit hin und zurück ca. 6 1/2 Stunden

Tagestour für gute Wanderer, Ausrüstung: Bergschuhe, Regenschutz, Jause und etwas
Trinkbares im Rucksack. Für Familien mit Kinder erst über 8 Jahre zu empfehlen.
Tourverlauf und Sehenswertes: Von St. Lorenzen auf bzw. rechts neben der Straße
nach Westen zum Soldatenfriedhof und über die Brücke. Dort rechts auf dem
Güterweg nach Xaveriberg (1258 m). Oberhalb des höchsten Gehöfts beginnt
ein neu angelegter Forstweg; rechts können Sie auf einen Karrenweg den Fahrweg
abkürzen. Der Fahrweg führt in Serpentinen bis zur Seewiesenhütte (1764 m) und
kann stellenweise auch noch auf dem alten Almweg abgekürzt werden.
Ein Stück vor der Seewiese zweigt rechts ein Forstweg ab, der direkt zur
Wieser-Alm führt. Von der Seewiese auf dem ursprünglichen Almweg über
freie Wiesen zur Orentierungstafel (Abzweigung Wieser Alm - Tuffbad) und zum
höchsten Punkt (Samalmkreuz 1992m). Herrlicher Ausblick in die Karnischen
Alpen und Lienzer Dolomiten. Interessant der Blick auf das gesamte Lesachtal
und auf die vielen südlichen Seitentäler. Abstieg Wieseralm - Tuffbad ab Hinweistafel
in nördöstlicher Richtung; Steil abfallender Weg, der Markierung folgend,
durch Lärchenbestände, Alpenrosen und Wacholdergesträuch. Später über freieren
Almrücken, an mit weißer Blumenkresse kalten Quelle vorbei, immer tiefer wandernd,
erreichen wir die Wieseralmhütte. Nun geht es weiter in großen Kehren abwärts
dem Tuffbach zu. Dem nun beginnenden breiten Almweg in östlicher Richtung folgend,
nimmt uns bald der romantische Talkessel und das Tuffbad auf. Ein Mineralbad
dort genommen, beseitigt Schweiß und Muskelkater und gibt viel Kraft für die
nächsten Touren. Der Kontrollstempel befindet sich auf der Samalmhöhe.






St. Lorenzen - Millnatzensattel

Rast am Millnatzensattel Eine verdiente Rast vor dem langen Abstieg.

St. Lorenzen - Millnatzensattel
Gehzeit hin und zurück ca. 8 Stunden

Wir beginnen mit der Schilderung beim sogenannten Schweinegraskreuz
oberhalb der Lackenalm. Dort biegen wir rechts ab und kommen nach kurzer Gehzeit
zu einem Lärchenbaum, der uns den Beginn der "roten Riebn", einer Sandsteinschicht,
welche sich von Osttirol bis zum Gailbergsattel durchzieht anzeigt. Nach Überquerung
derselben folgt eine Geröllhalde. Über uns zwei Stahlseile von der Lakenalm nach
"Zwischenbergen" und zum "Sguak". Von diesen Bergwiesen wurden von den
Bauern die Heuballen bis zur Lakenalm befördert. Wir kommen nun zur ersten Heuhütte.
Von hier aus steigen wir in eine Senke ein. Links über uns glatte Felsen,
die "Platte" wie sie im Volksmund heißt. Hier kann man, wenn man Glück hat,
Fossilien finden. Anschließend beginnt das freie Gelände. In Serpentinen
steigen wir über die "Skuakwiesen bis zur nächsten Heuhütte, die lawinensicher
in den Berg eingebaut ist. Eines der beschriebenen Seile endet hinter der Hütte.
Weiter steigen wir bis zum nächsten Abschnitt, zum Urichlan. Von hier aus
biegen Wege zum Riebenkofel, nach Tscheltsch und zum Millnatzsattel ab.
Unsere weitere Beschreibung gilt dem Millnatzsattelweg. Der nun folgende Teil der
Wanderung erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und ist bei nassem Wetter nicht empfehlenswert. Gräben und Bergrücken wechseln sich in regelmäßigen
Reihenfolge und nach einstündiger Wanderung breiten sich die Millnatzwiesen vor uns aus.
Am Millnatzsattel angelangt, laden ein Wegkreuz und Heuhütten zum Verweilen ein.
Links beginnend eine weite ehemals gemähte Wiese, der "Droberg" (Tragberg),
dann die Blassköpfe, der Hochstadel und unter uns die "Gemande".
Hier befinden wir uns in einem ausgesprochenen Gamsgebiet. Rechts unten
ist der Abstieg ins Drautal. Der Kontrollstempel befindet sich beim Kreuz
am Millnitzsattel. Als Abstieg wir die Route vom Millnatzsattel über den Graben
zur unteren Millnatze und weiter nach Ladstatt, Tscheltsch und Klebas wählen oder
wir setzten die Wanderung fort zum Riebenkofel - Lakenalm - St. Lorenzen.
Diese Wanderung führt vom Millnatzensattel über den südwestlichen Kamm
zur ersten größeren Erhöhung. Rechts abfallend der "Droberg"
(Talkessel der früher gemäht wurde). Von der ersten größeren Erhöhung, wo auch
wieder der Blick nach Süden (Obergailertal- Frohntal) frei wird gehen wir weiter
in Richtung Westen dem Grat entlang über etliche kleinere Erhöhungen bis zur
höchsten Erhöhung, dem Riebenkofel (2.386 m). Dort ist auch ein Vermessungspunkt
(Stein) des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen angebracht.
Der Kontrollstempel befindet sich am Gipfelkreuz.
Von dort dann weiter den markierten
Weg zur Lakenalm- St. Lorenzen. Die zweite Möglichkeit bietet sich bei der
ersten Erhöhung vom Millnitzkreuz kommend, die südliche Markierung Richtung talwärts.
Wir gehen dann bis zur Weggabgelung (Millnatzensattel - Liesing , Lakenalm - St. Lorenzen)
und können dann dort wählen, ob wir übe Tscheltsch - Liesing oder Lakenalm - St. Lorenzen
zurückgehen wollen.

Zur Oberrasteralm

Oberraseralm Auf der Oberraseralm werden die müden Wanderer von Seraphine und Albin Stöffler begrüsst. Hier geniessen Sie einen wunderbaren Rundblick über das Tal und die Berge des Karnischen Alpenkamms.

Oberrasteralm - Motalpe - Assing - Liesing
Wanderzeit hin und zurück 5 Std.

Voraussetzung: Wanderausrüstung, Bergschuhe. Ausgangspunkt Liesing.
Von Liesing wandern wir über den Fahrweg in Richtung Pallas. Nach etwa 2,5 km zweigt
rechts im Wald der Weg zur Oberrasteralm ab. Dieser führt über ein Wald- und
Almgebiet zur Oberraster Alm und ist markiert. Die zweite Möglichkeit ist, das wir den
Fahrweg bis nach Assing wandern und dort den Wanderweg beim höchsten
Bauernhof die Abzweigung zur Oberrasteralm wählen, der anfangs etwas Steigung
aufweist, jedoch dann sehr gelegen zur Alm führt. Von der Bundesstraße bei Stabenthein
gelangt man ebenfalls über einen Forstweg zu Oberrasteralm (3. Möglichkeit).
Auf der Alm empfehlen wir Ihnen, vom dortigen Quellwasser zu trinken.
Diesem Quellwasser, welches vorzüglich schmeckt, wird eine Heilwirktung gegen
Magenkrankheiten nachgesagt. Von der Oberrasteralm wandern wir in Richtung
Nord-Osten den Weg weiter und kommen zu mehreren Heuhütten am
Fuße des Lumkofels zur Motalpe (1814 m) und sind nun am höchsten
Punkt der Wanderung angelangt. An dieser Stelle kann man eine reichhaltige
Alpenflora bewundern.
Der Kontrollstempel befindet sich bei den Hütten am Fuße des Lumkofels.

Lumkofel

Almhütten auf dem Weg zum Lumkofel Im Schatten der Heuhütten ruhen wir uns noch etwas aus bevor wir den letzten steilen Hang zum Gipfelkreuz unter die Füsse nehmen.

Lumkofel (2.286 m)
Wanderzeit hin und zurück 7 Stunden

Voraussetzung: Gute Bergausrüstung, vor allem Bergschuhe. Die Wanderroute zum
Lumkofel beginnt in der Ortschaft Tscheltsch. Wir wandern auf der Fahrstraße einige
100 m in Richtung Nord-Osten und gelangen dann zur Abzweigung
Lumkofel-Riebenkofel-Millnitzsattel (links ab). Von hier aus geht der Fussweg über
Wald und Weide zum sogenannten "Bruch", wo sich eine erfrischende
Wasserquelle befindet. Vom Bruch über den Breiteggenbach bis zum Millnitzenbach
gehen Sie ca. 30 Minuten. Vom Millnitzenbach bei der Gabelung nach rechts über
das Jochtal zum Joch. (Gehzeit ca. 1 ½ Std.). Vom Joch rechts abbiegen und über
Wiesenkamm und zum abgesicherten Felsensteig und das Geröllfeld zum
Lumkofel-Gipfelkreuz. Hier genießen Sie einen herrlichen Ausblick in alle
Richtungen vom Großglockner bis zu den Dolomiten, Karnischen Alpen, Karawanken,
Reisskofelgebiet, Lienzer Dolomiten, Hochstadel, etc. Als Abstieg empfehlen
wir die Südseite des Lumkofels über die Wiesen zur Motalpe und weiter
über die Assinger Bergwiese(markiert) nach Assing. Von Assing führt ein Wanderweg
nach Ladstatt bzw. weiter nach Tscheltsch zum Ausgangsort.
Der Kontrollstempel befindet sich beim Gipfelkreuz am Lumkofel.





Wanderungen im Lesachtal

Obergaileralm
Gehzeit hin und zurück ca. 5 Stunden

Ausgangspunkt: Obergail
Wir gehen vom Haus weg in das Obergailertal bis zur Abzweigung "Steineckenalm-
Mittagskofel", dort rechts bzw. geradeaus weiter (Beginn der Steigung). Nach einigen
hundert Metern sehen wir rechts im Felsen eine Felsgrotte mit einer weißen Madonna-
Statue. Ein Stück weiter, Abzweigung links, führt ein Steig zum "Bruggenwasserfall".
Nach kurzer Zeit, Anfang der Obergaileralm finden wir ein Kreuz sowie einen sinnvollen
Spruch, der in den Fels gemeißelt wurde. Weiter an der Almhütte und der Zollhütte
vorbei bis zur Gabelung des Baches, dort befinden sich mehrere Hinweisschilder.
Ab hier rechts weiter in Richtung Raudenscharte bzw. Raudenspitze. Nach kurzer
Wanderung gelangen wir zum Hinweisschild "Enderberghütte", welche den
Zielpunkt unserer Wanderung darstellt.






Wanderung auf den Gamskofel
Gehzeit hin und zurück ca. 6 Stunden, Voraussetzung: Gute Bergausrüstung
Ausgangspunkt: Obergail

An der Straßengabelung in Obergail (Feuerwehrhaus und Orientierungstafel) bei den
Hinweisschildern führt der Weg rechts ab in Richtung Obergailer Berg. Von dort wandern
wir bis zur letzten Siedlung von Obergail und kommen nun in den Wald und wandern auf
der Waldstraße ca. 4,5 km auf den aussichtsreichen Obergailer Berg in 1600 m Seehöhe.
Bevor die Waldstraße endet, zweigt rechts der rot-weiß markierte Wanderweg mit der
Hinweistafel zum Gemskofel ab. Dieser Wanderweg führt bei einer Jagdhütte vorbei und
steigt etwas steil an. Man wandert den Kamm entlang auf den Gemskofel zu. Beim
Gipfelkreuz hat man einen wunderschönen Ausblick, man sieht in unmittelbarer Nähe
die Steinwand und rechts die Raudenspitze; bei klarer Sicht sogar den Großglockner.
Zum Abstieg vom Gemskofel begeben wir uns auf demselben Weg wieder etwa 1 km
zurück zur Abzweigung Obergailer Alm. Der direkte Abstieg vom Gemskofel in die
Obergailer Alm ist ein bisschen steiler. Wir wandern auf die Obergailer Alm, von wo
aus wir dann wieder nach Obergail zu unserem ursprünglichen Ausgangspunkt
unserer Wanderung gelangen.






Letterspitzhütte
Gehzeit von Obergail und zurück ca. 7 Stunden, Voraussetzung: gutes Schuhwerk

Die Letterspitzhütte ist unbewirtschaftet und dient den Wanderern, die den Karnischen
Höhenwanderweg gehen als Stützpunkt zwischen dem Hochweißsteinhaus und der
vom Wolayerseehütte. Sie liegt auf 2080 m Höhe. Von der Obergailer
Alm gehen wir vorbei an der Almhütte (1426 m) bis zur Gabelung des Baches, dort
befindet sich das Hinweisschild zur Letterspitzhütte. Nach einem Steilstück geht ein
flacher Teil weiter hin Richtung Steinwand bis zu einem großen Felsbrocken und dann
weiter zur "Knoalhütt" (Halterhütte) in 1861 m Seehöhe mit Blick zum Obergailer Joch.
Weiter der Markierung entlang zunächst über ein flaches Teilstück bis die Steigung
zum Obergailer Joch beginnt. Vom Obergailer Joch kurzer Abstieg zur
Letterspitzhütte (ca. 20 Minuten).







Oberrasteralm - Motalpe - Griffitzbühel nach Mattling
oder über Kornat nach Birnbaum

Gehzeit von Liesing - Griffitzbühel nach Birnbaum

Voraussetzung: Wanderausrüstung, Bergschuhe. Diese Tour führt über die Oberrasteralm
zur Motalpe wie bei Wanderung Nr. 9 beschrieben. Von der Motalpe wandern
wir nach rechts der Markierung in Richtung Griffitzbühel entlang. Der Wanderweg
führt jedoch unterhalb des Griffitzbühels vorbei. Wenn Sie den Griffitzbühel "besteigen"
wollen, müssen Sie links weiter auf den Griffitzbühel gehen. Vom Griffitzbühel gehen
wir wieder herunter auf den markierten Wanderweg und kommen bald zur Hanneshütte
(Jagdhütte). Bei der Hanneshütte findet wir einen Trinkwasserbrunnen und ein Kreuz.
Oberhalb der Hütte sehen wir eine Weggabelung, wo Sie links über Kornat nach
Birnbaum oder rechts über einen Wiesenweg, dann über den Forstweg nach
Mattling auf die Bundesstraße gelangen.
Der Kontrollstempel befindet sich auf der Heuhütte bei der Weggabelung.






Wanderung nach Assing - Ladstatt - Tscheltsch -
Klebas - Liesing (Panoramawanderung)

Wanderzeit hin und zurück ca. 3 Std.

Diese Wanderung können Sie von Liesing oder von Klebas aus beginnen: Durch den Ort
Liesing führt sie die Straße durch den Wald bis in die Ortschaft Pallas und Assing.
In Assing, der höchstgelegenen Siedlung im Lesachtal (1.435 m), angekommen,
genießen Sie einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Berge. In Assing zweigen
wir von der Fahrstraße unmittelbar nach dem ersten Wirtschaftsgebäude links ab und
marschieren in Richtung Ladstatt durch Wald und Wiesen, überqueren den Pallasserbach
und gelangen nach kurzer Gehzeit zur Ortschaft Ladstatt, von wo wir auf der Straße
in Richtung Tscheltsch wandern. In der Ortschaft Tscheltsch haben wir die Möglichkeit
auf einen abgekürzten Waldweg in die Ortschaft Klebas zu gelangen.
Der Kontrollstempel befindet sich bei einem Pfahl in Assing bei der Abzweigung nach Ladstatt.






Gailwanderung
Gehzeit 1 ½ Std.

Will man keine größere Wanderung unternehmen, so bietet sich die
Gailwanderung an. Diese Wanderung können Sie von Wiesen Richtung Frohn
bei der Gailbrücke beginnen. Sie wandern nun in Richtung
Dort zweigen Sie vor der Brücke unmittelbar rechts ab und wandern der Gail entlang.
Diese Wanderung (Spaziergang) ist für
jedermann empfehlenswert, da sie praktisch keine große Steigung aufweist und daher
leicht bewältigt werden kann.
Der Kontrollstempel befindet sich bei der Hütte vor dem Gailfluß.







Wanderung von St. Lorenzen zum Bödnerbauer -
Lakenalm - Tuffbad

Gehzeit hin und zurück ca. 3 1/2 Stunden

Am östlichen Ortsende von St. Lorenzen, ca. 100 m nach der Ortstafel
zweigt der Weg zum Bödnerbauer links ab. nach 30 Minuten Gehzeit erreichen
wir auf einem guten Weg den Bödnerbauer. Von hier aus haben wir einen herrlichen
Blick zu den Karnischen Alpen. Der Weg in Richtung Lakenalm geht in nördlicher
Richtung weiter. Sie marschieren zuerst durch Wald und dann durch Almböden,
bis Sie die Lakenalm nach 60 Minuten erreichen. Nordwestlich der Almhütte in einer
Senke führen wir die Wegweiser auf die Wanderung ins Tuffbad. Ohne großen
Höhenunterschiede überwinden zu müssen, marschieren wir von hier aus durch die
"Lana" bis zum "Durraplatz" - einer größeren, ebenen Weide. Nördlich der Hütte,
durch Bäume verborgen, ein riesiger Felsbrocken, in dessen Aushöhlungen laut
Überlieferung die "guatn Leitlan" gehaust haben sollen. Nordwestlich das Massiv
der Lienzer Dolomiten mit Weittalspitze und Eisenschuß. Es ist nun nicht mehr
weit bis zum Ziel. Bergab am Waldrand entlang gehen wir über die Bretterben,
wie diese Wiese im Volksmund heißt und erreichen unterhalb des Tuffbades den
Fahrweg dorthin.
Der Kontrollstempel befindet sich an der Lakenalmhütte.






Wanderung vom Luggerkreuz unterhalb der
Ortschaft Frohn bei der Zollhütte bis Sterzen und wieder
zur Gailbrücke Wiesen zurück

Gehzeit hin und zurück ca. 4 1/2 Stunden

Ausgangspunkt St. Lorenzen, Fahrweg über Wiesen nach Frohn oder von
St. Lorenzen über den Fußweg-Frohnsteg die Gail überquerend zum "Luggerkreuz".
Der Fußwanderweg zweigt beim sogenannten Luggerkreuz unterhalb von Frohn
nach Südwesten ab, wobei man zuerst bei einem Heustadel vorbei durch ein
Gatter wandert und den Feldweg zum Luggerbauer hinaufsteigt.
Dort geht man dann weiter zum Lexerbauer, wo man sich dann für
zwei Möglichkeiten entscheiden kann. Entweder zweigt man rechts ab
und gelangt über den schmalen, aber kürzeren Gehsteig nach Oberfrohn,
oder man wandert über den Fahrweg zum Mosenstaller-Bauer hinauf, wendet sich
dort nach rechts und kommt so über die Straße nach Oberfrohn. Vom Frohnkirchl aus,
das neben den Oberfrohner Bauernhäusern steht, hat man zwei Möglichkeiten
nach Sterzen zu gelangen: Über den Höhenweg, der oberhalb der Häuser hinaufgeht
gelangt man nach ungefähr 500 m leichter Steigung auf den Frohnerhügel,
von wo aus man eine wunderschöne Aussicht nach Luggau hat. Es geht über den
schönen Fahrweg durch den Wald hindurch nach Sterzen. Die zweite Möglichkeit ist die,
daß man vom Frohnerkirchl ungefähr 20 Minuten nach Westen wandert und auch
so die Ortschaft Sterzen erreicht. Von Sterzen aus weist die Markierung
Sterzen - Wiesen einen schönen ruhigen Fußweg nach Osten, wo man zur
Gailbrücke kommt und dann weiter nach Wiesen und St. Lorenzen wandern kann.
Der Kontrollstempel befindet sich beim Frohnkirchl in Oberfrohn.
Wer einen besonders schönen Spazierweg zum Frohnkirchl machen will, dem empfehlen
wir über die Tannwiese zu wandern. Der Weg ist markiert. Er zweigt 1,5 km nach
der Gailbrücke rechts ab und führt über einen schönen Steig hinauf zum Kirchl.






Wanderung zum Hochweißsteinhaus
Gehzeit hin und zurück ca. 5 Stunden

Von St. Lorenzen aus fahren Sie über die Bundesstraße in Richtung Westen
nach Wiesen und zweigen dort links nach Frohn. Sie fahren die asphaltierte Straße
nach Unterfrohn und von dort weiter bis zur ersten großen Kurve. (Wir empfehlen das
Auto hier abzustellen). In dieser Kurve zweigt der Weg ins Frohntal zum
Hochweißsteinhaus links ab. Diesen Weg folgen Sie nun bis zur Ingridhütte (Almhütte)
ca. zwei Stunden. Achten Sie auf den herrlichen Blick, den Sie ein Stück nach dem
Gatter auf den Monte Peralba (Hochweißstein), Hochalp und Weißsteinspitze haben.
Am großen Parkplatz vorbei erreichen Sie in Kürze die bewirtschaftete Ingridhütte,
von wo aus Sie Ihr Ziel das erste Mal sehen. Über Almwiesen und kleine Bäche,
unter einem kleinen Wasserfall vorbei, sind Sie direkt bei der eigentlichen "Schlüsselstelle"
des Wanderweges angekommen. Auf einem schmalen Weg, der aber nicht schwierig
oder gefährlich ist, sind die letzten Höhenmeter bis zum 1900 m hoch liegenden
Hochweißsteinhaus zu bewältigen. Lohnend ist noch der kurze Ausflug zum Öfnerjoch
(Staatsgrenze), von wo man einen herrlichen Blick übers Fleonstal in die Wolayer-Berge hat.
Als Kontrollstempel gilt der Hüttenstempel des Hochweißsteinhauses.







Rundwanderweg Maria Luggau - Guggenberg -
Salach - Lotteralm - Eggen - Maria Luggau

Gehzeit hin und zurück ca. 4 Stunden

Von Maria Luggau geht es sanft ansteigend über den Waldweg oder von Tiefenbach
über den Fahrweg nach Guggenberg und weiterführend nach Salach. Oberhalb der
Höfe zweigt ein schön gelegener Forstweg ab und man erreicht in 50 Minuten die Lotteralm.
(Keine Bewirtschaftung!) Von der Lotteralm den Eggenbach entlang geht es über die
Leisacheralm zum Kofelpaß in Richtung Lienz. Von der Lotteralm gelangt man über
einen schön gelegenen Fahrweg nach Eggen, dort abzweigend
auf einem Gehsteigzum Gasthof Wacht.
Kontrollstempel vor dem Stegübergang Eggenbach.






Rundwanderung Maria Luggau - Ebner Tal bis zur Stallnhütte.
Dort abzweigend in das Mooser Tal -
Sterzer Hochwiesen - Frohn - Sterzen Maria Luggau

Gehzeit hin und zurück ca. 4 Stunden

Wir überqueren den Gailfluß (Gailbrücke Trattenbach) und wandern bis zur Stalln-Hütte
ins Ebner Tal. 100 m vor den Stalln-Hütten führt die Abzweigung links über einen
schönen Alm- und Waldwanderweg (Fahrweg) in das Moosertal. Mit herrlichem
Weitblick in die Lienzer Dolomiten und die Karnischen Alpen führt der Weg über grüne
Wiesen zur Ortschaft Frohn, wo der Wanderer weit in das Lesachtal mit seinen
romantischen Förfern blicken kann. Leicht abfallend geht es in Richtung Sterzen und
wieder die Gail überquerend nach Maria Luggau.
Kontrollstempel beim Bachübergang im Moosertal.






Berg- und Höhenwanderung Maria Luggau - Ebner Tal -
Luggauer Böden - Luggauer Törl - Hochweißsteinhaus -
Frohntal - Frohn - Maria Luggau

Gehzeit hin und zurück ca. 10. Stunden

Von Maria Luggau über den Gailfluß durchwandern wir leicht ansteigend das Ebner
Tal bis zum Ochsenkofel. Von dort führt ein Steig teilweise stark ansteigend an
rauschenden Wasserfällen vorbei zu den Luggauer Böden.
(Bödenhütte nicht bewirtschaftet.) Hier weitet sich ein schöner, großer Almkessel,
der zu einer gemütlichen Rast mit herrlichem Rundblick in die Bergwelt einlädt.
(Aufgelassener Friedhof aus dem ersten Weltkrieg). Weiter gehen wir auf einem leicht
ansteigenden Weg zum Luggauer Törl (Übergang in das Frohntal, Karnischer Höhenweg).
Von dort ist die Möglichkeit, über einen etwas extremen Bergpfad (Torleiter) zum
Hochweißsteinhaus zu gelangen (nur für gute Bergsteiger) oder wieder über den
leicht abfallenden Weg zur Ingridalm ins Frohntal abzusteigen. Das Hochweißsteinhaus
und die Ingridalm sind bewirtschaftet. Gehzeit: Maria Luggau - Luggauer Böden
ca. 4 Stunden, weiterführend zum Hochweißsteinhaus oder Ingridalm ca. 2 1/2 Stunden., Hochweißsteinhaus über Ingridalm nach Frohn - Sterzen und weiter nach
Maria Luggau 4 Stunden. Bei dieser Berg- und Höhenwanderung
ist gute Ausrüstung erforderlich.
Kontrollstempel befindet sich bei der Bödenhütte (Luggauer Böden).







Almwanderung Maria Luggau - Guggenberg - Samalm
Gehzeit hin und zurück ca. 5 Stunden

Von Maria Luggau steigt man den Waldweg nach Guggenberg auf. Bei den ersten
Häusern in Guggenberg bitte die Markierung beachten. Dort zweit ein Steig nach Norden
ab und geht leicht ansteigend über Wald und Bergwiesen; die letzte Strecke ganz leicht
ansteigend, zur Samalm. Dort genießt man einen herrlichen Rundblick in die nahe
gelegenen Lienzer Dolomiten und im Süden weitblickend die Karnischen Grenzberge.
(Keine Bewirtschaftung) Es gibt dort mehrere Abstiegsmöglichkeiten und zwar
Samalm -Tuffbad oder Samalm - Xaveriberg - St. Lorenzen, oder in westlicher
Richtung 800 m eine Abzweigung über die Klamme nach Maria Luggau.
Kontrollstempel auf der Samalm.






Gailweg nach St. Lorenzen bzw. Unter- u. Obertilliach

Östlich vom Gasthof Paternwirt beim "Eder Kirchl" hinunter zur Gail. Entlang der Gail
führt ein leichter Spaziergang nach Wiesen/St. Lorenzen (1 Stunde). Nach Westen kann
die Gailwanderung beliebig lang Richtung Unter- bzw. Obertilliach unternommen werden. (Bushaltestellen oberhalb der Bundesstraße).





Riebenkofel

Blick in richtung Westen Auf dem Abstieg vom riebenkofel machen wir Pause und gönnen uns einen Blick in Richtung Westen und den Karnischen Dolomitenkamm.

Wanderung Nr. 7 Riebenkofel (2383 m)
Wanderzeit hin und zurück ca. 7. Std

Voraussetzung: Gute Bergausrüstung, vor allem Bergschuhe und Mitnahme von
Trinkwasser
Den Riebenkofel können Sie ausgehend vom Tuffbad, St. Lorenzen über die Lakenalm
(Siehe Wanderungen zur Lakenalm)
oder von Klebas aus mit einer mittelschweren Bergwanderung,
ohne dass Sie klettern müssen, erreichen.

Von der Ortschaft Klebas ausgehend,
zweigen Sie hinter der Pension Egartner von der Fahrstraße rechts ab, und gehen
den markierten Fussweg entlang. Nach ca. 30 Minuten erreichen Sie die
Ortschaft Tscheltsch, von wo Sie bereits einen wunderbaren Ausblick in die
südliche Bergwelt genießen können. Von der Ortschaft Tscheltsch wandern Sie
einige 100 m über die Fahrstraße in Richtung Nord-Ost und kommen dann
zur Abzweigung Riebenkofel (links ab - Fußweg markiert). Auf einem leicht
schattigen Bergweg, entlang des alten Wallfahrerpfades, gelangen Sie zum
sogenannten Bruch, wo Sie die Waldgrenze verlassen. Vorbei an alten Heuhütten,
die vor einiger Zeit von den Bauern benütz wurde, und inmitten von der Alpenflora
umsäumten Bergwiesen gelangen Sie in einem ziemlich steilen Anstieg auf die erste
Erhöhung des Riebenkofel-Massivs. Es wird empfohlen, hier eine kleine Pause
einzuschalten. Wenn Sie sich wieder erholt haben, wandern Sie in Richtung
Nord-West am Kamm entlang zum Riebenkofel hinauf.
Der Kontrollstempel befindet sich am Gipfelkreuz des Riebenkofels.





Von Maria Luggau zum Schwalbenkopf

Blick vom Himmel... Wie ein Engel auf einer Wolke kommt es einem vor wenn man auf dem Weg zum Schwalbenkopf auf Maria Luggau hinunter blickt.

Alm- und Bergwanderung Maria Luggau - Raut - Rauteralm -
Schwalbenkofel - Schulterhöhe

Gehzeit hin und zurück ca. 7. Stunden

Eine lohnende Bergwanderung für gute Berggeher. Nach Überquerung der Gail geht
es an der Ortschaft Raut vorbei über einen besonders schönen Waldweg oder Fahrweg
auf die Rauteralm. Bei den Rauter-Gosen kann man eine Gruppe von romantischen
Almhütten (Ställen) sehen. Durch lichten Lärchenwald gelangt man über die Baumgrenze
auf den schönen Almkelgel (Schwalbenkofel), der eine schöne Aussicht über das
Lesachtal in die Lienzer Dolomiten sowie in die Hohen Tauern mit Fernsicht auf den
Großglockner bietet. Für geübte Bergwanderer bietet sich der weite Weg ab den zwei
Heuhütten über einen weiten Almrücken und in Fortsetzung etwas ansteigend auf die
Schulterhöhe mit einem wunderbaren Gipfelkreuz an. Die Weiterwanderung über die
Schulterköpfe zur Zererhöhe und weiter in die Luggauer Böden,
kann nur geübten Bergwanderern empfohlen werden.
Kontrollstempel am Gipfelkreuz.